Bericht von der Maker Faire Berlin 2015

Es war die erste Maker Faire in Berlin und es war auch das erste mal, dass wir als Verein einen gemeinsamen Stand mit Exponaten hatten.

Der 3D Körperscanner hat mehr als 400 Personen eingescannt
Der 3D Personanscanner hat mehr als 400 Personen eingescannt
Den meisten Raum hatte der 3D Personenscanner eingenommen. Die Besucher mussten sich auf einen Drehteller stellen und in wenigen Sekunden wurden sie von einer 3D Kamera von allen Seiten digitalisiert. Nach der erfolgreichen Digitalisierung wurde ein Zettel ausgedruckt, der den Link zur persönlichen 3D Datei enthält.

Leuchtende Exponate von Jan Thar
Leuchtende Exponate von Jan Thar
Auf der gegenüberliegenden Seite des Stands haben Jan Zimmermann und Jan Thar ihre Exponate ausgestellt. Viele Besucher wurden von den leuchtenden Skulpturen angelockt und sie konnten live zusehen, wie ein Exoskelett für ein Kostüm gebastelt wurde.

Highstriker, FabScan Pi und openExposer
Highstriker, FabScan Pi und openExposer
Klassiker wie der Highstriker, unser FabScan 3D-Scanner oder der openExposer 3D-Drucker durften natürlich auch nicht fehlen. Der FabScan arbeitet mittlerweile mit einem Raspberry Pi und kann mit einem Smartphone oder Tablet gesteuert werden und direkt in die Cloud speichern.

Das Buch Licht und Spaß enthält viele Maker Projekte und konnte an unserem Stand in Ruhe begutachtet werden
Das Buch Licht und Spaß enthält viele Maker Projekte und konnte an unserem Stand in Ruhe begutachtet werden
Fast alle Autoren des Buchs “Licht & Spaß” sind auch Mitglieder in unserem Verein. Der dpunkt Verlag hat uns für die Messe ein paar Exemplare zur Verfügung gestellt, die wir auslegen konnten. Die Besucher haben sich viel Zeit genommen, um in dem Buch zu schmökern. 18 Projekte laden zum Selbermachen ein.

Vicky und Jan zeigen WEAR LEDs auf der Fashion Show
Vicky und Jan zeigen WEAR LEDs auf der Fashion Show
In letzter Sekunde erreichte uns die Einladung zur Fashion Tech Show. Wir haben die WEAR LEDs Weste und das Pulskleid täglich vier mal auf der Bühne präsentiert. Ein herzliches Dankeschön an Vicky, die kurzfristig als Model eingesprungen war. Die Modenschau hat sehr viel Spaß gemacht und da unser Stand direkt an der Bühne war, wurden viele Besucher auf unsere Wearables aufmerksam.

Cosplayer mit leuchtenden Kostümen
Cosplayer mit leuchtenden Kostümen
Die Modenschau war wirklich toll, da wir so Kontakt zu dem Cosplayer Rudolf Arnold aufnehmen konnten, der dieses Jahr blau leuchtende Flügel getragen hat. Auch das von Tron inspirierte Kostüm von Lea Riesberg hat uns sehr gut gefallen und wir freuen uns schon, die beiden Cosplayer auf der nächsten Maker Faire wieder zu sehen.

Ein Besucher hat sein Haus mit Arduino und WhatsApp automatisiert
Ein Besucher hat sein Haus mit Arduino und WhatsApp automatisiert
Besonders gefreut hat uns, wenn wir nicht nur Dinge zeigen konnten, sondern auch uns mal etwas präsentiert wurde. So hat jemand z.B. ein Steckbrett mit einem attiny Mikrocontroller mitgebracht, der Daten in WhatsApp eingetippt hat. Zu Hause verwendet dieser Maker einen grösseren Arduino, um sein Haus zu automatisieren.

Ruth und Mario haben Ringe geschmiedet
Ruth und Mario haben Ringe geschmiedet
Den Rest der Maker Faire haben wir uns natürlich auch angeguckt und es ist schwer, Highlights herauszustellen. Ruth und Mario haben viel Zeit draußen verbracht, um dort neue Ringe zu schmieden.

Motorisiertes DIY Longboard
Motorisiertes DIY Longboard
Während noch immer viele 3D Drucker und 3D Scanner zu sehen sind und man daneben vor allem Roboter und Mikrocontrollerboards wahrnimmt, ist heimlich ein neuer Trend aufgetaucht: elektrische Skateboards! An einigen Ständen konnte man sehen, wie junge Maker ihre Longboards mit Motoren getuned haben. Was heute als Bastelprojekt anfängt, wird in wenigen Jahren ein wichtiges Fortbewegungsmittel in den Städten werden.


Insgesamt hat die Maker Faire Berlin sehr viel Spaß gemacht. Es war eine andere Atmosphäre als in Hannover, da vor allem die feuerspuckenden Maschinen fehlten und es wenig Steampunk gab. Außerdem hat man sehr viel mehr Leute aus der Community getroffen und dafür weniger Besucher mit Kindern. Es war eher ein Event für die großen Bastelkinder und wir haben uns sehr wohl gefühlt. Bei der nächsten Maker Faire sind wir definitiv wieder mit einem Stand vertreten und freuen uns, wenn noch mehr Mitglieder ihre Exponate mitbringen!

Veröffentlicht von

René Bohne

René Bohne

Zweiter Vereinsvorsitzender. René war 6 Jahre Manager des FabLab RWTH Aachen. Autor von "Making Things Wearable", "Licht und Spaß" und beim Make: Magazine Deutschland.

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